Verlangen, Begehren, Erregung, Orgasmus

Das sexuelle Verlangen ist höchst unterschiedlich und variabel. Bei Einzelpersonen und vor allem bei Paaren kann das individuelle Verlangen oder auch die Differenz als belastend oder konfliktbehaftet erfahren werden.

 

Es gibt einige Phänomene, die in der Sexualmedizin als "Störungsbilder" beschrieben werden :

Störungen des sexuellen Verlangens - "Lustlosigkeit"

Sowohl bei Frauen als auch bei Männern kann es zu einer Verminderung oder zu einer Vergrößerung der Lust auf Sexualität und Erotik kommen. 


Durch das absolut individuell unterschiedliche Verlangen sind Definition nach der Devise "zu viel" oder "zu wenig" nicht anwendbar.


Die Ursachen sind vielfältig. Oft spielt die Beziehungsdynamik eine große Rolle, manchmal beeinflussen Prozesse im Hintergrund das Verlangen. Ängste, Befürchtungen, Stress oder Schmerzen sind nachvollziehbare "Lusthemmer".


Eine als übermäßig wahrgenommenen Lust kann ebenfalls als sehr belastend empfunden werden. 


Sofern der Wunsch nach einer therapeutischen oder beraterischen Hilfe vorhanden ist, versuche ich gerne, Ihnen bei der Betrachtung Ihres Verlangens und Begehrens durch Gespräche und körpertherapeutische Maßnahmen zu helfen.

Erregungsstörungen

Zwischen dem Verlangen/des Begehrens und dem Orgasmus befindet sich die Phase der Erregung.

 

Bei Männern kommt es bei einer dauerhaften Erregungsstörung - trotz Lust -  zum Ausbleiben der Erektion. Die männliche Erregungsstörung wird hier beschrieben.

 

Frauen mir Erregungsstörungen können lernen, ihre sexuelle Erregungsfähigkeit  in der Autoerotik und in der Partnerschaft positiv oder lustbringender zu erleben

 

Unbehandelte Erregungsstörungen können, neben den individuellen Unsicherheiten und Ängsten, leider oft auch ungünstige Dynamiken in der Paarbeziehung auslösen.

 

Eine frühzeitige Intervention hilft hier Strategien zur Bewältigung zu finden, bevor sich die Probleme verfestigen.

Orgasmusstörungen - Anorgasmie, Hyporgasmie

Im Gegensatz zum Orgasmus des Mannes erleben Frauen erleben ihre Orgasmen als sehr unterschiedlich. Diese Unterschiede führen manchmal zu der Annahme, dass "etwas nicht in Ordnung sei". In machen Fällen ist es neben einer Beratung sinnvoll, mit körpertherapeutischen Übungen die Wahrnehmung zu erweitern.